Jugendgemeinschaft Oyle von 1953 e.V.

 

Vereinschronik: 50 Jahre JG Oyle

OyleBild vergrößernOyle von Oben, 2017© JG Oyle



Das dörfliche Leben der Jugendlichen in Oyle wurde in den ersten Nachkriegsjahren besonders durch Laienspiel, Chorgesang und Volkstanz bereichert. Initiatoren dieser Aktivitäten waren Artur Seidel und der Lehrer Othmar Vahle. Wer sich damals sportlich betätigen wollte , musste auf die Angebote der Sportvereine in Bühren, Lemke, Mehlbergen und Nienburg zurückgreifen.

Das Jahr 1953 war in Bezug auf Laienspiel ,Volkstanz und sportlicher Veranstaltugen ein Jahr der Höhepunkte. Kein Wunder , dass bei den Jugendlichen der Wunsch nach einem eigenen Verein immer konkreter wurde. Im Frühjahr 1953 wurde dieser Wunsch an den sehr beliebten Lehrer Vahle herangetragen. Dieser stand jedoch mitten im zweiten Staatsexamen. Erst nachdem er dieses mit Erfolg abgelegt hatte konnte er sich auf die Gründung der Jugendgemeinschaft konzentrieren. Im Vorgespräch am 29.9.1953 wurde klargestellt: „Um dem Interesse aller Jugendlichen des Dorfes gerecht zu werden, soll die zu gründende Jugendgruppe vielseitig im Aufbau werden und zur Abgrenzung in verschiedene Sparten gegliedert werden". Am 4.November 1953 kam es schließlich zur Gründungsversammlung. Das Protokoll dieser denkwürdigen Zusammenkunft weist 40 Gründungsmitglieder aus, 20 weibliche und 20 männliche.

Die Mitglieder wählten Othmar Vahle zum ersten Vorsitzenden der Jugendgemeinschaft. Außerdem wurden für die Sparten Sport, Laienspiel, Wandern, Singen, Literatur und Presse, Theaterfahrten und Volkstanz verantwortliche Leiter benannt. Entsprechend wies die 1953 beschlossene Satzung der Jugendgemeinschaft dann auch noch andere Schwerpunkte als die jetzt seit 1971 , teilweise Änderung 1999 ,gültige Fassung auf. Wörtlich hieß es damals im § 3: " Unser Tun ist darauf ausgerichtet , unserer Freizeit einen sinnvollen Inhalt zu geben. Wir wollen Sport treiben, um unserer Gesundheit zu dienen. Wir werden wandern, um unser Blickfeld zu erweitern. Wir wollen unsere geistigen Interessen fördern, indem wir Theaterveranstaltungen besuchen, an kulturellen Veranstaltungen teilnehmen, das Laienspiel pflegen und Leseabende abhalten. Zur Pflege volkstümlichen Brauchtums schließen wir uns im Singkreis zusammen und üben den Volkstanz". Darüber hinaus verpflichten sich die Mitglieder in § 4, „ überall dort helfend einzugreifen , wo die Not oder die Umstände es erfordern".


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